Yoga-Übungen für Zuhause

Apropos gesund und fit leben: Yoga ist inzwischen für viele zu einer festen Größe geworden, wenn es darum geht, das eigene Wohlbefinden zu steigern und den Stressabbau zu fördern. Angeblich soll die Sportart gegen Gelenkschmerzen helfen und auch psychischen Krankheiten wie Depressionen vorbeugen. Dabei geht es beim Yoga nicht nur um den Sport an sich, sondern vor allem darum, wieder in Einklang mit dem eigenen Körper zu kommen und bewusst einmal vom Alltagsstress Abstand zu nehmen. Nicht jeder hat jedoch die Zeit, oder das Geld, sich für einen Yogakurs im Sport-Center anzumelden. Aber keine Sorge: Inzwischen gibt es viele Yoga-Übungen, die ihr auch selbstständig Zuhause ausführen könnt. Alles was ihr dazu braucht, ist eine Matte und die nötige Motivation.

Wie fängt man an?

Wenn ihr gar keine Ahnung habt, was genau Yoga eigentlich ist und welche Übungen sich für euch eignen, dann heißt das Zauberwort zunächst Google. Im Internet findet ihr große Yoga-Communitys und diverse Anleitungen, wie ihr Übungen richtig ausführt und wie ihr eine passende Routine für euch findet. Viele schwören darauf ihre Yoga-Übungen Zuhause noch vor allen anderen Aktivitäten am Morgen auszuführen. So kommt ihr gleich entspannter in den Tag und habt das Gefühl, schon etwas für euer Wohlbefinden und euren Körper getan zu haben. Sucht einen Ort aus, an dem ihr ungestört seid und an dem auch Geräusche von außen nicht zu hören sind. Wenn ihr wollt könnt ihr noch ein wenig entspannende Musik auflegen. Wichtig ist dabei, dass Smartphone wegzulegen (am besten in einen anderen Raum) und euch bewusst auf euren Körper zu konzentrieren.

Welche Übungen eigenen sich?

Wer gerade erst mit Yoga anfängt, der sollte sich nicht übernehmen. Zudem ist das hier keine Wettkampfsportart und man bekommt auch keine Preise für die schönste Ausführung. Achtet bei allen Übungen aber unbedingt darauf, sie ruhig und konzentriert auszuführen und kontrolliert regelmäßig, ob ihr die Figuren auch richtig macht.

Gute Anfängerübungen sind gleichzeitig die, die wohl den meisten bereits bekannt sein dürften. So zum Beispiel die Figur „Das Dreieck“. Bei dieser Übung steht ihr breitbeinig und streckt beide Arme aus. Dann beugt ihr euch nach rechts, und streckt den rechten Arm zum rechten Fuß und den linken Arm nach oben in die Luft. Achtet darauf, euch nicht zu sehr zu verdrehen. Die Arme sollten eine Linie ergeben.

Eine ähnlich simple Übung für den Anfang ist der Baum: Stellt einen Fuß gerade auf die Erde und winkelt das andere Bein so weit an, wie es geht. Das Knie sollte dabei nach außen zeigen. Dann führt ihr beide Hände zusammen, bevor ihr sie nach oben zur Seite entfaltet und eure Finger so positioniert, dass sie eine Art Blatt ergeben.

Als drittes möchten wir euch noch die Figur „der Hund“ vorstellen. Hierfür müsst ihr euch lediglich in eine Liegestütz-Position begeben. Macht dann den Rücken rund und zieht euer Becken nach oben. Achtete dabei darauf, dass die Beine durchgestreckt bleiben. Wir können hier natürlich nur eine sehr grobe Anleitung für die Übungen aufführen. Wenn ihr euch die Figuren noch einmal genauer ansehen wollt, werdet ihr hier fündig.

Extra Tipps

Sobald ihr regelmäßiger Yoga macht, werdet ihr wahrscheinlich selbst herausfinden, was für euch am besten funktioniert. Wenn ihr aber ein wenig extra Flair möchtet, könnt ihr zusätzlich zur Yoga-Matte zum Beispiel noch eine Kerze oder eine Blume an den Yoga-Ort stellen. So erschafft ihr eine schönere Umgebung. Ihr solltet nicht unmittelbar vor den Übungen essen, denn mit vollem Magen können einige Übungen unangenehm werden. Zudem solltet ihr bequeme Kleidung tragen und euch nicht stressen, wenn mal eine Übung nicht wirklich funktioniert. Frei nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel, soll Yoga euch nämlich genau dabei helfen dem Erwartungsdruck und der Schnelllebigkeit unseres Alltags entgegenzuwirken.


Bild von StockSnap auf Pixabay

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