Warum eine Sportroutine so wichtig ist

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Eigentlich ist es gar nicht mehr möglich, bei all den Diät-Konzepten, die durch das Netz schwirren, die richtige für sich zu finden. Erfreulicherweise bringen Forscher durch Untersuchungen und Studien häufig mehr Klarheit in die Sache. Dabei beziehen sich diese nicht unbedingt direkt auf eine spezielle Diät. Vielmehr weisen sie auf Grundlegendes hin. Etwas, das aus wissenschaftlicher Sicht wirksam ist und dabei helfen kann, Gewicht zu verlieren: zum Beispiel eine Sportroutine.

So legt eine im US-amerikanischen Fachmagazin Obesity veröffentlichte Studie nahe, dass eine Routine ein effektives Mittel darstellen kann, um in der Summe regelmäßig mehr Sport zu treiben. Genau genommen besteht zwar kein direkter Zusammenhang zwischen den Ergebnissen der Studie und einem Gewichtsverlust. Allerdings ist es wahrscheinlicher mit einem hohen Aktivitätslevel in ein Kaloriendefizit zu kommen. Das wiederum würde bedeuten, dass effektiver Gewicht verloren werden kann.

Routine ist das A und O

Mit anderen Worten: Wer stets zur selben Zeit – dabei spielt es keine Rolle ob es morgens, mittags oder abends ist – einer sportlichen Aktivität nachgeht, treibt in der Summe mehr Sport als jemand, der sich keine festen Zeiten setzt. Die Studie konnte zeigen, dass Probanden, die ihre Trainingszeiten stark variierten, im Schnitt weniger lang einer sportlichen Aktivität nachgingen.

Photo by Lukas Blazek on Unsplash
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Personen mit einer Sportroutine schwitzten wöchentlich durchschnittlich 350 Minuten lang. Probanden ohne Routine hingegen waren lediglich 285 Minuten lang aktiv. Dabei gilt es hervorzuheben, dass die Anzahl der Tage, an dem die Probanden aktiv waren, nahezu identisch bei beiden Gruppen ist. Es waren nämlich rund fünf. Insgesamt nahmen 375 Erwachsene an der Untersuchung teil.

Der Mensch ist und bleibt wohl ein Gewohnheitstier. Wer an den stets gleichen Wochentagen zu einer ähnlichen Uhrzeit Sport macht, ist im Schnitt nicht nur länger physisch aktiv. Auch die Chance, Gewicht zu reduzieren, erhöht sich. Wenn ihr regelmäßig aktiv sein wollt, solltet ihr euch also eine Tageszeit aussuchen. Ihr könntet euch beispielsweise dazu entscheiden, morgens nach dem Aufstehen zu joggen. Mit dieser Routine fahrt ihr besser, als wenn ihr mal morgens, mal nachmittags oder abends eure Runde lauft.

Tipp: Wenn ihr regelmäßiger Sport treiben möchtet, könnt ihr euch dabei von einer kostenlosen Fitness-App unterstützen und stetig motivieren lassen. Alles dazu findet ihr hier.

Weitere Untersuchungen müssen folgen

Gegenüber Science Daily erklärten Autoren der Studie, dass weitere Untersuchungen in diesem Bereich durchgeführt werden müssten. Leah Schumacher wies zudem darauf hin, dass die meisten Probanden eine morgendliche Sportroutine hatten. Somit müsse herausgefunden werden, ob sich nicht doch eine spezielle Tageszeit besonders gut dafür eigne, Personen, die wenig körperlich aktiv sind, dazu zu bringen, regelmäßig Sport zu treiben.

Ob Sportmuffel demnach möglicherweise dazu verdammt sind, nicht nur regelmäßig aktiv zu werden, sondern auch früh aufzustehen, müssen weitere Studien zeigen.


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