Fünf Tipps gegen ständige Müdigkeit

Viele Menschen haben Probleme mit dem Schlafen. Egal ob es ums Einschlafen geht, ums Durchschlafen oder ums Aufstehen am Morgen. Die verschiedensten Gegebenheiten haben verschieden starke Auswirkungen auf unser Schlafverhalten. Aber wie schafft ihr es, endlich einen erholsamen Schlaf zu bekommen und das jede Nacht? Wir geben euch fünf Tipps, die ihr für einen dauerhaft bessern Schlaf beachten solltet.

Regelmäßigkeit ist wichtig

Zunächst braucht ihr einen guten Biorhythmus. Denn unser Körper ist ein Gewohnheits-Wesen, das seine festen Zeiten braucht. Gerade, wenn es ums Schlafen geht. Vermeidet also am besten auch am Wochenende allzu spät ins Bett zu gehen. Legt darüber hinaus eine gewisse Routine vor dem Schlafengehen fest, wie euch im Bad fürs Bett fertig zu machen, den nächsten Tag zu planen, oder zu lesen. Wenn ihr diese Routine drin habt und durchführt, wird euer Körper sich automatisch auf Schlaf einstellen. Wenn ihr immer ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett geht und aufsteht, erleichtert ihr es eurem Körper, die benötigte Ruhe zu finden.

Die richtigen Schlaf-Umstände

Es gibt vieles, was man falsch machen kann, wenn es um die Einrichtung des Betts und des Schlafzimmers geht. Wusstet ihr zum Beispiel, dass eine Temperatur von 18 Grad ideal zum Schlafen ist? Ist die Luft zu warm und stickig schlaft ihr schlecht, genauso auch wenn ihr friert. Achtet zudem darauf, dass euer Bettzeug nicht zu warm ist. Auch auf eine angenehme Matratze und ein gutes Kopfkissen solltet ihr natürlich nicht verzichten. Dunkelt den Raum, in dem ihr schlaft, ab und stellt nach Möglichkeit alle technischen Geräte aus. Unnatürliches Leuchten oder Surren von elektrischen Gegenständen kann schädlich für einen erholsamen Schlaf sein. Außerdem sollte es in eurem Schlafzimmer allgemein ruhig sein.

Stressbewältigung am Abend

Wer kennt es nicht? Man hat sich für das Bett fertig gemacht, ist gerade mit dem Lesen fertig geworden und will einfach nur noch schlafen. Der Körper fühlt sich bereits müde und ihr kuschelt euch in eure Decke ein. Aber dann machen die Gedanken um Job, Familie, Geld oder anderen Problemen euch einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Was steht morgen alles an? Habe ich an alles gedacht? Wird alles so laufen, wie ich es möchte? Das sind Gedankengänge, die jeder von uns kennt und die einen schon mal einige Stunden wachhalten können. Was also tun? Am besten plant ihr im Voraus schon den nächsten Tag. Schreibt euch vor dem Zu-Bett-Gehen auf, welche Aufgaben ihr am nächsten Tag erfüllen und an was ihr denken müsst. Das nimmt euch schon mal einen Teil des Stresses. Wenn das nicht genügt, könnt ihr euch auch ein kleines Notizheft neben euer Bett legen, in das ihr alles reinschreibt, was euch gerade bedrückt. Sich Probleme und Gedanken einfach mal von der Seele zu schreiben kann wahre Wunder bewirken.

Frisch in den Tag

Ihr seid gestern pünktlich ins Bett, habt euren Tag schon vorher geplant und seid sogar schnell eingeschlafen. Doch als der Wecker klingelt, steht ihr vor den noch immer gleichen Problemen. So sehr wir uns auch bemühen, nur wenige Menschen springen morgens fröhlich aus dem Bett und sind sofort topfit. Gerade, wenn wir aus anderen Gründen, wie Albträumen oder Geräuschen trotz aller Routine schlecht geschlafen haben, kann das Aufstehen zur wahren Herausforderung werden. Damit ihr trotzdem morgens in die Gänge kommt empfiehlt es sich, sich zu bewegen. Hört auf ständig auf die Schlummer-Taste des Weckers zu drücken und tut aktiv etwas für eure Morgen-Power. Natürlich kann auch Kaffee hier wahre Wunder bewirken, oder etwas Morgensport. Die ganz harten unter euch können euch abwechselnd heiß und kalt duschen: Das regt den Kreislauf an. Online findet ihr genügend Selbsthilfe-Gurus, die euch sicher dabei helfen können eure eigene Morgenroutine zu entdecken.

Tipps für den Alltag

Trotz aller Methoden und Vorkehrungen kann es trotzdem noch vorkommen, dass wir uns tagsüber müde und erschöpft fühlen. Wenn euch das auch so geht, solltet ihr darauf achten bei der Arbeit genügend Pausen zwischendurch einzulegen und in jedem Fall mal an die frische Luft zu gehen. Sauerstoff kann ein wahrer Lebensretter gegen Müdigkeit sein. Achtet zusätzlich darauf nicht allzu viele Süßigkeiten oder fettige Speisen zu euch zu nehmen. Auch die Einnahme von Vitaminen, oder einfach das Essen eines Apfels oder Ähnlichem, kann euch neuen Schwung verleihen.

Fakt ist, gerade im Winter und im Übergang zum Frühling sind wir häufiger müde. Das fehlende Sonnenlicht und die ständige Dunkelheit am Morgen und Abend, laden nicht gerade zur Produktivität und Lebensfreude ein. Besonders wichtig ist aber, dass ihr euch, auch wenn es schwerfällt, eure Routine und Organisation erhaltet. Ein guter Schlaf kann sich stressreduzierend auswirken und erleichtert euch so zusätzlich das Leben. Findet die Rituale und Methoden, die für euch am besten funktionieren und lasst euch auf eure neuen Schlaf-Gewohnheiten ein.


 

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