Sport für draußen – Sportlich unterwegs trotz Quarantäne

Longboarder by Free-Photos via Pixabay

Auch wenn langsam einige Läden wieder öffnen, sind Sportvereine und Fitnessstudios noch immer weitgehend geschlossen. Trotzdem will man auf seine Bewegung nicht verzichten. Vor allem wenn fast der ganze Tag aus Home Office besteht, ist etwas Bewegung an der frischen Luft eine willkommene Ablenkung. Doch was genau gibt es an Sport für draußen, wenn man nicht grade zu den begeisterten Joggern oder Langstreckenläufern gehört?

Inlinerfahren

Fast alle von uns kennen wohl noch das Inlinerfahren aus der Kindheit. Die Schuhe mit Rollen an die Füße schnallen und los geht’s. Wenn man die Fahrtechnik beherrscht, ist Inlineskaten ein absoluter Fahrspaß und ein dynamisches Vergnügen. Es gibt viele verschiedene Gruppen, die Inlinerfahren genießen. Von den Fitness-Freaks, über die Hobby-Skater, bis hin zu den Einsteigern. Hier kommt es in erster Linie darauf an, die richtigen Skates zu finden.

Dreht ihr ab und zu mal einige Runden, dann sind normale Inliner vollkommen ausreichend. Wollt ihr allerdings etwas ambitionierter fahren und in allen Facetten das Skating auskosten, solltet ihr euch verschiedene Skates für die unterschiedlichen Einsatzgebiete zulegen. Dies sind Fitness-Skates, Stunt-Inliner, Speed-Skates und die Profi-Skates. Je nachdem wo ihr euch mit den Inlinern wiederfindet, habt ihr eine große Auswahl an passenden Skates.

Möchtet ihr zum Beispiel weniger auf Höchstgeschwindigkeit setzen, sondern alltagstaugliche Rollschuhe haben, dann sind die Fitness-Skates genau die richtige Wahl. Die Inliner werden auch Softboot-Skates genannt und bieten die besten Voraussetzungen für Einsteiger oder Hobby-Fahrer.

Fahrrad-Touren

Ein beliebter Sport für draußen und vor allem für die ganze Familie ist eine gemeinsame Fahrrad-Tour. Jeder schnappt sich sein Fahrrad, einen Helm und schon kann es losgehen. Bei so einer Tour mit der Familie ist es empfehlenswert, sich vorher eine Strecke rausgesucht zu haben, bevor man einfach drauflos fährt. Sollte man in der Stadt wohnen, bietet es sich an, mit dem Auto ein wenig raus zu fahren, damit man die Fahrrad-Tour schön im Grünen machen kann.

Wenn ihr ein Tageserlebnis daraus machen wollt, dann packt euch neben Getränken (und Trinken ist sehr wichtig bei jeder sportlichen Aktivität) noch einiges mehr ein. Zum Beispiel könnt ihr auf einer schönen Wiese ein Picknick veranstalten und euch dort ein wenig ausruhen. Nehmt eure Baseballhandschuhe mit und spielt eine kleine Partie. Oder aber schnallt euch einen Fußball auf den Gepäckträger und kickt eine Runde, bevor es dann mit der Fahrrad-Tour weitergeht.

Auch mit Freunden ist dies eine tolle Freizeitbeschäftigung und eine Art den Tag zu verbringen. Wollt ihr einfach drauflos fahren und ein kleines Abenteuer aus der Fahrt machen, geht dies natürlich auch. Nehmt euch aber zur Not eine Karte und euer Smartphone mit, für den Fall, dass ihr euch verfahrt. Und immer schön an das Trinken denken!

Longboarden

Man ist nie zu alt dafür, neue Sportarten auszuprobieren. Genau das habe ich mir auch gedacht, als mein kleiner Bruder mich zu einer Longboard-Tour überreden wollte. Einfach die Schoner an die Knie, den Helm auf den Kopf und langsam ging die Reise los. Für das Longboard fahren ist es sehr hilfreich, wenn ihr eine ebenmäßige Straße habt, denn die Rollen des Bordes vertragen sich nicht so gut mit Steinen und Geröll. Im Prinzip war mein einfaches Ziel, nicht von dem Longboard runterzufallen. Doch hat man einmal den Dreh raus, kann man tolle Kunststücke und Stunts mit dem Bord ausprobieren.

Beim Fahren ist es wichtig, die richtigen Schuhe zu tragen. Denn eine gleichmäßige, flache Sohle hilft dabei, einen besseren Halt auf dem Bord zu haben. Mir war es außerdem wichtig, geschützt zu sein – denn wer weiß wie oft man auf die Straße fällt. Da das Longboard eine ziemliche Fahrtgeschwindigkeit aufnehmen kann, kann so ein Sturz schon mal ziemlich weh tun. Bevor ihr das erste Mal auf ein Longboard steigt, ist es äußerst wichtig, einige Bremstechniken zu beherrschen. So könnt ihr euch am Anfang einfach ausrollen lassen.

Um gefährlichen Situationen schnell zu entgehen, gibt es immer noch die Methode des Abspringens. Doch achtet darauf, dass ihr nicht zu schnell unterwegs seid, sonst könnt ihr euch hierbei leicht verletzten. Die beste Variante zu bremsen ist die, mit einem Fuß auf dem Brett stehen zu bleiben und mit dem anderen vorsichtig den Boden zu streifen. Das Standbein auf dem Board sollte leicht angewinkelt sein, um stabiler zu stehen und mehr Halt zu geben. Alles in allem ist das Longboardfahren ein sehr toller und spaßiger Sport für draußen.

Sollte eure Neugier zu Longboardfahren nun geweckt worden sein, findet ihr hier ein tolles Brett (Provisionslink). Und für Neulinge: Bloß die Schoner nicht vergessen! Ich spreche aus Erfahrung.


Image by Free-Photos via Pixabay

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