Hinein ins kühle Nass – Schwimmen als Ausdauersport

Schwimmen by Markus Ng via Unsplash

Jeder von uns ist als Kind sicher oft im Schwimmbad gewesen. Im Wasser planschen, rutschen und Ball spielen ist etwas Schönes. Doch auch als Sportart sollte man Schwimmen nicht unterschätzen, denn schließlich ist es ein sehr guter Ausdauersport für Jung und Alt. Es trainiert gleichzeitig Ausdauer und Muskeln und macht dazu noch viel Spaß. Wir zeigen euch heute einmal die positiven Aspekte des Schwimmsports.

Schwimmen – eine sehr gesunde Sportart

Die Durchblutung deines Körpers, vor allem die der Beine wird durch den Schwimmsport gestärkt. Dabei ist Schwimmen auch noch besonders gelenkschonend und für Menschen geeignet, die sich mit anderen Sportarten schwertun.

Sportliches Schwimmen ist nicht nur ein effektives Herz-Kreislauf-Training, es trainiert auch den Herzmuskel. Denn durch den Wasserdruck werden die Blutgefäße an der Hautoberfläche zusammengedrückt. Wodurch sich das Blut zurück in den Brustraum drängt und die Arbeit des Herzens sowie der Kreislauf stärkt. Das gilt auch für das Herzvolumen, welches sich über die Zeit ebenfalls vergrößert. So wird dein Körper ausdauernder und fitter.

Schwimmen ist ein Sport für Jedermann

Beim Schwimmtraining im Freistil, also Brust, Kraulen oder Delfin, beansprucht ihr sämtliche Muskelgruppen gleichmäßig. So entsteht eine Art ausgewogenes Work-Out für alle Muskelpartien.

Schwimmen ist aber auch ein sehr effektives Konditionstraining: Wer mal eine halbe Stunde wirklich zügig geschwommen ist, weiß, dass Schwimmen wenig mit „Baden gehen“ zu tun hat – und echt anstrengend ist. Im Vergleich zum Joggen ist Schwimmen mindestens ebenso wirksam, dafür aber viel schonender für die Gelenken.

Schwimm-Tipps – verschieden Stile

Es gibt einen Unterschied zwischen „Schwimmen“ und „richtig Schwimmen“. Sowohl im Brustschwimmen als auch im Kraulen gibt es Fehler die den Schwimmalltag erschweren und nach längerer Zeit für Probleme sorgen kann. Hier die zwei bekannteste Schwimmstile.

Brustschwimmen lernen

Beim Brustschwimmen bewegt ihr Arme und Beine jeweils synchron zueinander. Öffnet eure Arme knapp unter der Wasseroberfläche auf der Höhe eurer Schultern. Für den ordentlichen Schwung drückt ihr nun die Arme kreisförmig vor den Körper zusammen. Wichtig: einatmen nicht vergessen! Mit den Beinen zieht ihr einige Sekunden später schwungvoll nach. Dafür zieht ihr die Fersen hüftbreit nach vorne und schlagt nach hinten aus. Dann dreht ihr die Fersen nach außen und drückt euch mit ordentlich Abdruck nach vorne.
Die Arm-, Schulter- und Brustmuskulatur werden beim Brustschwimmen besonders trainiert. Zudem die Gesäß- und die gesamte Beinmuskulatur.

Macht beim Beinschlag nicht zu breite „Froschbewegungen“. Das belastet die Hüft- und Knie-Gelenke unnötig. Aber passt auf eure Arme auf. Zieht ihr sie zu weit nach hinten, kostet das Vortrieb. Auch euren Kopf sollte ihr nicht krampfhaft über der Wasseroberfläche halten. Taucht öfters ein und wieder auf. Sonst führt es über kurz oder lang zu Nackenbeschwerden.

Kraulen lernen

Beim Kraulschwimmen bewegt ihr die Arme und Beine jeweils wechselseitig zueinander. Eure Beine müsst ihr gleichmäßig auf und ab aus dem Wasser heraus bewegen und sorgt so für eine Art menschlicher Außenbordmotor. Taucht unter Wasser und atmet seitlich aus, dabei zieht ihr euch mit euren Armen förmlich nach vorne. Stellt dabei die Hände und Unterarme möglichst lange gegen die Schwimmrichtung.
Die Arm-, Schulter- und Brustmuskulatur, sowie die Gesäß- und die vordere Oberschenkelmuskulatur werden beim Kraulen besonders gefordert. Durch die komplette Rotation des Körpers sorgt dieser Schwimmstil für eine gesteigerte Beweglichkeit.

Auch beim Kraulen gibt es einige wichtige Faktoren, auf die ihr achten müsst. Spannt eure Fußgelenke nicht an, sonst bremst ihr den Vortrieb. Dann müsst ihr die Arme schnell durchziehen. Auch die Atmung ist sehr wichtig. Je später ihr einatmet, desto schneller könnt ihr außer Atem. Für den richtigen Vortrieb solltet ihr außerdem aus dem Bein und nicht aus der Hüfte austreten.


Image by Markus Ng via Unsplash

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