One Punch Man Workout – Das Workout aus der Serie

One Punch Man Workout Titelbild / Image by Keifit via Pixabay

Die Anime-Serie One Punch Man ist ursprünglich als Parodie auf die typischen, japanischen Anime- und Mangaserien entstanden. Der Glatzköpfige Saitama – One Punch Man – ist die Hauptfigur der gleichnamigen Serie und sieht sich mit dem Problem konfrontiert, so stark zu sein, dass keiner seiner Kämpfe mehr eine Herausforderung für ihn darstellt. Im Laufe der Serie enthüllt er schließlich das Geheimnis hinter seiner unglaublichen Kraft – das One Punch Man Workout.

Jeden Tag dasselbe Workout

Das One Punch Man Workout ist sehr einfach gestrickt. Es besteht daraus, jeden einzelnen Tag 100 Liegestütze, 100 Sit-ups und 100 Squats zu machen, sowie zehn Kilometer zu laufen – das war’s und hat neben einer großen Stärke dafür gesorgt, dass Saitama seine kompletten Haare verloren hat (keine Sorge in der Realität ist das eher unwahrscheinlich). Das klingt erstmal albern und hat mit den ausgeklügelten Workoutplänen einschlägiger Fitness-Gurus wenig zu tun.

Ein Vorbild im Netz

Erst vor kurzem machte allerdings ein Video im Netz die Runde, in dem jemand dank des One Punch Man Workouts einen wirklich beachtlichen Muskelaufbau nachweisen konnte. Neben dem sehr radikalen Trainingsplan hat der YouTuber außerdem auf fettiges oder zuckerhaltiges Essen verzichtet. Glaubt man dem Video ist das One Punch Man Workout ein wahres Wunder-Training.


Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Tatsächlich haben Muskelaufbau und die Geschwindigkeit, in der Menschen abnehmen, viel mit Genetik zu tun. Außerdem ist es auf gar keinen Fall empfehlenswert, ein derart radikales Training von jetzt auf gleich durch zuziehen.

Vorteile des One Punch Man Workouts

Das One Punch Man Workout deckt viele entscheidende Muskelgruppen und Bewegungsabläufe ab und steigert durch die vielen Wiederholungen die Muskelausdauer gerade im oberen Bereich des Körpers. Im Bereich der Beine und des Rumpfes allerdings sind 100 Wiederholungen nicht überdurchschnittlich viel. Außerdem fehlt dem Workout eine Zug-Bewegung. Klimmzüge in das Training zu integrieren, kann also definitiv Sinn ergeben. Das Laufen hilft zudem beim Abnehmen und ist gut für das Herzkreislaufsystem.

Hinzu kommt, dass das Workout von jedem durchgeführt werden kann. Anders als im Fitnessstudio wird hier weder mit Geräten noch mit schweren Gewichten hantiert oder komplizierten Bewegungsabläufen gearbeitet. Dabei sinkt das Risiko, dem Körper durch falsche Ausführungen zu schaden. Die Beschränkung auf das eigene Körpergewicht verhindert außerdem, den eigenen Körper zu sehr aufzupumpen und sorgt für eine gute Balance zwischen Muskelmasse, Körpergewicht und Ausdauer.

Bitte nicht eins zu eins nachmachen

Allerdings empfiehlt es sich nicht, das Workout in der Intensität auszuführen, in der es die Serie vorgibt. So sind Regenerationsphasen beim Training sehr wichtig, da es diese Phasen sind, in denen sich unser Körper erholt und an Kraft zunimmt.

Auch ist es, wie im Video gezeigt, sinnvoll, sich langsam zu steigern. Für viele dürften bereits 50 Liegestütze nicht machbar sein. In diesem Fall sollte mit weniger Wiederholungen begonnen und die Anzahl an Wiederholungen langsam gesteigert werden. Das ist für den eigenen Körper deutlich gesünder.

Auch ergibt es Sinn das Workout aufzusplitten. Anstatt 100 Wiederholungen auf einmal zu machen, solltet ihr die Übung in kleinere Sets unterteilen. Fangt beispielsweise mit fünf Sets á 20 Wiederholungen an. Über die Zeit könnt ihr dann versuchen, die Anzahl der für 100 Wiederholungen benötigten Sets zu reduzieren.

Tolle Motivation, aber nicht das beste Workout

Das One Punch Man Workout kann eine tolle Motivation sein. Nicht zuletzt dank der Orientierung an Seriencharakter Saitama. Es stellt allerdings keine sonderlich gute Alternative dar, um reine Kraft aufzubauen oder sich auf das Muskelwachstum zu fokussieren. Stattdessen hilft es, eine gute Kraftausdauer, einen gesunden Muskelwachstum sowie eine gute Ausdauer zu entwickeln.

Wer nicht die Zeit hat, ins Fitnessstudio zu gehen oder nicht weiß, wie er effizient mit Gewichten und Geräten umgeht, der findet hier eine tolle Möglichkeit, seinen Körper zu stählen, sollte das Workout aber wie beschrieben etwas anpassen. Wenn das Training richtig durchgezogen wird, lässt der Muskelkater nicht lange auf sich warten. Hier sind einige Tipps gegen Muskelkater.

Allen anderen wird aber eher ein ausgeklügelter und auf ihre Ziele zugeschnittener Trainingsplan empfohlen.

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Image by Keifit via Pixabay

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