Neujahrsvorsatz: Sport – nicht nur ein hohles Versprechen

Neujahrvorsatz Sport by Alexander Redl via Unsplash

Neues Jahr und neues ich. Das ist das Motto von vielen an Silvester, die sich dann für das kommende Jahr einen Neujahrsvorsatz setzten. So etwas wie „Ich lerne ab sofort mehr“ oder „Ab jetzt wird gespart“ sind nur einige von vielen Sachen, die sich die Leute vornehmen. Ebenso gehört der Neujahrsvorsatz Sport dazu. Doch hilft es wirklich fitter zu werden oder abzunehmen, wenn man sich so unter Druck setzt?

Neujahrsvorsatz Sport

Hochgesteckte Jahresziele hält man meist in etwa 2-3 Wochen durch, bevor man kapituliert. Danach ist man schlecht gelaunt und fühlt sich mit sich selbst nicht mehr wohl, da man schon wieder den Neujahrsvorsatz Sport über Bord geworden hat. Auch dem Thema Sport gegenüber entwickelt man eine gewisse Abneigung und versucht es nun gar nicht erst.

Das Leben und die Einstellungen ändern sich aber nicht über Nacht, egal wie sehr man sich das vornimmt. Daher ist es wichtig in erster Linie kleine aber herausfordernde Ziele zu setzten. Die Ziele sind wichtig, um nicht die Motivation zu verlieren, trotzdem sollten es keine zu Großen sein und ebenso nicht zu weit in der Zukunft liegen. In etwa könnt ihr euch Ziele setzen wie:

  • „In zwei Wochen habe ich 1-2 Kilo abgenommen“
  • „Ich fange mit zwei mal Sport die Woche an“

Es ist es sinnvoll, sich am Anfang ein großes Ziel vorzunehmen mit dem Wissen, dieses nicht in den nächsten Wochen auch umsetzten zu müssen. Ihr solltet es zwar immer im Auge behalten, damit ihr noch wisst, wo ihr hinwollt, doch die kleineren Ziele sollen euch den Weg zu der Erfüllung des Endziels vereinfachen. Die kleineren Ziele sollten nicht zu groß werden da sie realistisch bleiben müssen. Aber ihr solltet euch damit eine Herausforderung schaffen die, je länger ihr trainiert, immer etwas schwieriger wird. Manchmal hilft es, sich mit einem Partner zusammen zu tun, um die Vorsätze einzuhalten. Denn der eine zieht den anderen mit.

Richtige Ernährung gehört ebenfalls dazu

Jetzt hat man sich einen tollen Trainingsplan aufgestellt, mit Zielen die realistisch zu verfolgen und nicht demotivierend sind. Am Anfang fällt es recht leicht, sich etwas Leckeres und in erster Linie Gesundes zu kochen. Doch nach und nach lässt der Gedanke an eine schöne Pizza das Wasser im Mund zusammen laufen. Manchmal passiert es auch, dass man nach einem langen Arbeitstag partout keine Lust mehr hat jetzt noch etwas Gesundes zu kochen.

Es ist deshalb zu empfehlen, dass man sich am Anfang einen Ordner mit schnellen Rezepten zusammenstellt. Hilfreich ist es auch, Rezepte zu wählen von denen man die Grundzutaten meist Zuhause hat, um sich schnell etwas zubereiten zu können.

Ebenfalls eine Idee, um unter der Woche nicht zu lange am Herd zu stehen, ist Meal Prep. Das bedeutet, dass du am Wochenende ein oder zwei sehr Mahlzeiten in sehr großer Menge kochst und sie für jeden Tag der Woche zu verpacken. Empfehlenswert hierbei ist, eine Mahlzeit zu kochen, die leicht veränderbar ist, um nicht jeden Abend das Gleiche zu essen. So kann man beispielsweise eine Zutat raussuchen, um die man herum viele kleine Gerichte vorbereiten kann.

Warum ist Sport wichtig?

Jede Form der Bewegung sorgt dafür, dass das Herz mehr gefordert wird. Dadurch pumpt es schneller und der Druck in den Blutgefäßen steigt an, worauf hin sich die Gefäße weiten. Dadurch wird unter anderen das Risiko für ein Blutgerinnsel gesenkt.

Regelmäßige Bewegung stärkt den Herzmuskel und ein trainiertes Herz kann mit jedem Schlag mehr Blut durch den Körper pumpen, effizienter arbeiten und die Durchblutung verbessern. Außerdem bringt Sport euch und eure Psyche in Einklang.


Image by Alexander Redl

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