Laufen für Anfänger

Sich fit zu haltenlaufen zu gehen und gesünder zu leben ist ein Ziel, das wohl viele Menschen haben oder aktiv verfolgen möchten. Aber jeder, der einen anstrengenden Job hat oder dem der Alltagsstress zu schaffen macht, weiß wie schwer es sein kann, sich aktiv für diese Lebensweise zu motivieren. Viele scheitern an ihrem inneren Schweinehund und bekommen nur schwer eine Routine in einen verbesserten Lebensstil. Dabei kann bereits die richtige Ernährung, oder nur wenige Stunden Sport in der Woche einen riesigen Unterschied machen. Wichtig ist es, egal in welcher Hinsicht ihr euch gesundheitlich verbessern wollt, nicht gleich mit irgendwelchen Wundern zu rechnen. Endlich fitter und gesünder zu werden ist ein Prozess. Deswegen wollen wir euch einige Einsteigertipps vorstellen, wie ihr euch dem Ausdauersport annähert, ohne die Motivation zu verlieren oder zu schnell aufzugeben.

Was ist eure Motivation?

Es gibt genügend Gründe, warum man sich fit halten sollte. Wollt ihr abnehmen? Oder mehr Energie für den Alltag haben? Wollt ihr einen Ausgleich zum stressigen Berufsleben? Egal was eure Motivation ist, um mit dem Laufen anzufangen, ihr solltet euch vorher diese Ziele fest vor Augen halten. Schreibt sie auf und versucht vor jeder Workout-Session aktiv daran zu denken und euch anhand dieser Ziele wieder zu motivieren, wenn es einmal anstrengend wird. Es ist noch keiner von heute auf morgen zum Marathonläufer geworden. Aber das ist auch gar nicht nötig. Motivation ist ein nicht zu vernachlässigender Faktor, gerade, wenn es um Ausdauersport geht. Ihr müsst etwas verändern wollen und euch eurer Ziele bewusst sein, bevor ihr mit dem eigentlichen Training anfangt.

Und wo fängt man dann an?

Das ist von Typ zu Typ unterschiedlich. Wenn ihr wirklich noch nie einen Ausdauersport ausgeübt habt und Laufen bisher für euch schnell zur Qual geworden ist, dann übernehmt euch nicht. Fangt ganz ruhig an, indem ihr zum Beispiel drei Mal die Woche für eine halbe Stunde schnell spazieren geht. Achtet darauf, wie ihr euch dabei fühlt. Ist euer Körper schnell schlapp und verliert ihr bereits hier die Motivation? Dann ist Laufen als Sportart vielleicht nicht so sehr für euch geeignet. Wenn ihr aber wirklich eure selbstgesteckten Ziele erreichen wollt, dann dokumentiert, wie eure jeweilige Lauf-Session für euch war. Schreibt auf was gut gelaufen ist und was nicht und versucht anhand dessen zu gucken, wie ihr euer Workout entsprechend anpassen könnt.

Allerdings werdet ihr schnell feststellen, dass euer Körper sehr gut darin ist, sich an neue Belastungen zu gewöhnen.

Regelmäßigkeit ist wichtig

Der Kern eines jeden guten Workouts, ganz egal ob nun im Fitnessstudio oder draußen an der frischen Luft, ist die Routine. Konzentriert euch zu Beginn eures Werdegangs als Läufer darauf, wirklich mit dem Hintern von der Couch hochzukommen und regelmäßig eure Runden zu absolvieren. Sobald ihr diese Routine drin habt, könnt ihr anfangen euren Köper stärker zu belasten. Für Anfänger im Laufsport eignet es sich zum Beispiel immer mal drei Minuten zu laufen und wieder zwei Minuten schnell zu gehen. Intervalltraining also, das es euch erlaubt auch mal ein paar ruhigere Trainingsphasen zu haben. Wenn ihr von Anfang an von eurem Körper verlangt gleich 30 Minuten durchweg zu laufen, kann das eher zur Frustration als zu gewollten Ergebnissen führen.

Denkt darüber hinaus daran, euer Training auch mal zu variieren. Nicht nur unser Gehirn braucht unterschiedliche Aufgaben, um fit zu bleiben, sondern auch unser Körper. Ihr könnt in eure Trainingseinheiten auch Übungen wie Sit-Ups, Liegestütze oder andere Kraftübungen einbauen. Auch das Dehnen sollte nicht vernachlässigt werden. Beim Laufen werden Muskeln, Sehnen und Gelenke gleichermaßen beansprucht und sollten deswegen auch dementsprechend abwechslungsreich trainiert werden.

Wenn ihr nun auf den Geschmack gekommen seid und endlich selbst zum Läufer werden wollt, dann bietet diese Website einen guten Anhaltspunkt für konkrete Übungen und Einstiegstrainingspläne.


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