Was bei der Wahl des Fitnessstudios beachtet werden sollte

Einige hassen sie, wieder andere nutzen sie gelegentlich und noch andere könnten ohne sie nicht mehr leben. Die Fitnessstudios haben seit den 90ern einen regelrechten Siegeszug hingelegt und sind nun nicht mehr wegzudenken. Doch das heißt natürlich auch, dass es ein immer wachsendes Angebot an verschiedenen Fitnessstudios gibt. Das Richtige für seine individuellen Bedürfnisse zu finden ist dabei gar nicht mal so leicht. Wenn ihr wirklich etwas erreichen und langfristig fitter und gesünder leben wollt, solltet ihr euch jedoch die Zeit nehmen und das richtige Studio für euch finden. Hier sind einige Eckpunkte, die zur Orientierung dienen können.

Die Location

So offensichtlich es auch klingen mag aber schon die Wahl des Standortes des Fitnessstudios kann entscheidend sein. Gerade für alle, die berufstätig sind und neben dem Berufsleben trainieren wollen, gibt es nämlich nichts Nervigeres, als nach der Arbeit noch eine halbe Stunde im Stau zu stehen oder erst einmal einige Kilometer zurücklegen zu müssen, bevor das Studio erreicht wird. Dann ist man entweder bei der Ankunft total genervt oder überlegt sich sogar auf dem Weg dorthin, ob das Lümmeln auf dem eigenen Sofa zuhause nicht doch die bessere Wahl der Freizeitbeschäftigung wäre.

Das Ambiente

Manche werden davon abgehalten ins Fitnessstudio zu gehen, weil es ihnen unangenehm ist, vor vielen fremden Menschen ins Schwitzen zu geraten. Dazu sei erst einmal gesagt: Selbst wer noch am Anfang steht und sich seiner selbst nicht so sicher ist, hat keinen Grund sich zu schämen. Schließlich ist allein die Tatsache, dass man sich entschieden hat, was für seinen Körper zu tun, etwas Gutes. Und im Endeffekt wollen alle in diesem Studio das Gleiche: Gesünder sein und die Figur aufbessern. Wer trotzdem leicht genervt ist von Muskelprotzen oder Posern, der sollte sich ein Fitnessstudio suchen in dem das Klientel ein anderes ist. Letztendlich geht es darum, dass ihr gerne ins Fitnessstudio geht und euch wohlfühlt.

Die Geräteanzahl

Was ebenfalls sehr frustrierend sein kann, wenn man richtig motiviert ist, sich aufgewärmt hat und endlich loslegen will, ist, wenn die Geräte ständig besetzt sind. Idealerweise sollte bei der Wahl des Fitnessstudios darauf geachtet werden, dass genügend Geräte vorhanden sind. Klar: Zu den Hauptzeiten wird es in jedem Studio voll, dagegen lässt sich nichts machen. Aber wenn vor jedem Gerät eine Schlange á la Frauentoilette in der Konzertpause ist, solltet ihr euch vielleicht nach anderen Studios umgucken.

Die Trainer

Am Wichtigsten ist natürlich, dass man einen Trainingsplan hat, der einem zusagt und den man auch durchziehen will. Sofort beim ersten Training oder beim Erstellen des Trainingsplans solltet ihr euch sicher sein, dass die Trainer euch auch wirklich weiterhelfen können. Haltet euch nicht zurück, wenn euch etwas nicht gefällt und sprecht Kritikpunkte offen an. Schließlich bezahlt ihr Geld für das Ganze!

Die Kosten

Womit wir auch schon bei den Kosten wären. Hier solltet ihr nicht nur darauf achten, welches Studio im Monat am günstigsten ist, sondern auch wie lange die Vertragsdauer ist. Des Öfteren werden zwei-Jahresverträge angeboten, die mit einer Frist von drei Monaten kündbar sind. Allerdings gibt es auch Studios, bei denen monatlich oder zum Quartal gekündigt werden kann. Bei den Kosten sollte man auch im Blick haben, was mit inbegriffen ist. So bieten einige Fitnessstudios zusätzlich Massagen an, oder Sauna-Gänge. Je nachdem was ihr euch wünscht, erhofft und natürlich auch in welcher Preiskategorie ihr ein Studio sucht.

Des Weiteren sollte man auch darauf achten, wie die Öffnungszeiten sind. Viele Studios haben schon früh geöffnet und oft bis tief in die Nacht. Doch das gilt nicht für alle. Letzten Endes merkt ihr spätestens beim Probetraining sehr schnell, ob ihr mit den Trainern und den anderen Fitnessstudio-Gängern zurechtkommt. Wer das richtige Studio für sich findet, der wird auch auf die Dauer dabei bleiben. Es lohnt sich also diese Tipps zu beherzigen und lieber länger zu suchen als am Ende unnötig Geld zu verschwenden.


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