Endlich motiviert dabei! Wie der innere Schweinehund überwunden wird

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Wir reden auf unserer Seite viel über Fitness und Ernährung und darüber wie ihr Schritt für Schritt zu einem gesünderen Ich findet. Unsere vielen Tipps mögen auch dem ein oder anderen helfen. Doch was bringt es uns, gesund leben zu wollen, wenn der innere Schweinehund zu übermächtig wird?

Unser Alltagsleben verlangt uns viel ab. Unsere To-Do-Listen sind lang und der Tag hat ja nur 24 Stunden! Wenn wir mal Zeit für uns haben, merken wir oft erst wie erschöpft wir sind und dann ist es schwer, sich zum Sport oder zum Kochen einer gesunden Mahlzeit aufzuraffen. Das können wir absolut nachvollziehen. Aber trotzdem wollen wir euch zeigen, dass es auch möglich ist, den inneren Schweinehund endgültig zu überwinden und ein produktiveres und vor allem gesünderes Leben zu führen.

Woher kommt der innere Schweinehund eigentlich?

Die Metapher des „Schweinehunds“ der uns davon abhält, unsere Ziele im Leben zu erreichen existiert schon seit geraumer Zeit. Für Psychologen ist er die Definition dessen, was man als „Schutzsystem“ des Körpers verstehen könnte. In seinen positiven Momenten beschützt uns der Schweinehund davor, uns körperlich oder geistig zu übernehmen oder zu sehr stressen zu lassen. Alles, was unserem Wohlbefinden schaden könnte, wird erst einmal zur Seite geschoben. Damit wir uns ausruhen und neue Energie schöpfen können. Seine Intention ist also eigentlich gut, nur leider bewertet er nur sehr subjektiv, was als „zu anstrengend“ angesehen wird. Was unweigerlich dazu führt, dass der innere Schweinehund uns schon ausbremst, bevor wir überhaupt etwas produktives getan haben.

Fitness by Christopher Campbell via Unsplash
Sich gegen den inneren Schweinehund zu motivieren hilft oft auch der Psyche by Christopher Campbell via Unsplash

Eine andere Vermutung, woher diese „Bequemlichkeit“ bei uns Menschen kommt, ist die Gewohnheit. Es ist im Volksmund bekannt, dass wir Menschen Gewohnheitstiere sind. Dementsprechend „bewahrt“ uns der innere Schweinehund davor eventuell schlechte Erfahrungen zu machen. Abends auf der Couch zu sitzen und fernzusehen statt ins Fitnessstudio zu gehen ist uns bekannt und entspannt uns. Auf die Dauer ist es jedoch keine geeignete Lösung um uns unserem individuellen Fitnessziel näherzubringen. Doch keine Sorge, Gewohnheiten sind nicht für den Rest unseres Lebens festgelegt. Wir müssen uns nur motivieren, sie nur von uns aus zu ändern.

Mit sich selbst argumentieren

Es klingt dubios, doch mit sich selbst zu argumentieren, kann wahre Wunder in der Motivation bewirken. Denn Eigenmotivation ist leider nichts, was man mal eben so auf der Straße findet. Man muss schon selbst wissen, warum man sich zum Sport bewegen möchte. Die innere Auseinandersetzung sollte so geführt werden, als würde man mit einem guten Freund reden.

Ein entsprechender Gedankengang könnte sein:

„Natürlich wäre es bequemer sich nach einem langen Tag auf die Couch zu setzen, aber wolltest du nicht eigentlich endlich gesünder leben? Wolltest du dich nicht endlich mal auspowern? Ja, sportliche Betätigung ist anstrengend und man muss sich umziehen, dann auch noch duschen, wenn man fertig ist,…aber würdest du dich nicht besser fühlen danach? Weil du dann endlich das geschafft hast, was du dir vorgenommen hast?“

Hand in Hand mit dem Schweinehund

Der innere Schweinehund ist bei jedem Menschen ein Bestandteil seiner Persönlichkeit. Anstatt daran zu arbeiten ihn komplett loszuwerden, sollten wir also lieber lernen, richtig mit ihm umzugehen. Wie bereits erwähnt kann uns der Schweinehund auch beschützen, sollten wir uns selbst zu viel abverlangen.

Wer oft dem inneren Schweinehund nachgibt und nicht versucht logisch an Probleme heranzugehen, der „füttert“ den Schweinehund quasi. Je öfter wir ihm nachgeben, desto unmotivierter werden wir also. Allerdings bedeutet das im Umkehrschluss: Je öfter wir den inneren Schweinehund überwinden, desto kleiner und nützlicher wird er. Damit wir das erreichen, empfiehlt es sich, realistische Ziele beim Sport zu suchen. Lieber langsam anfangen und sich steigern, statt gleich vor großen Herausforderungen zu stehen, die der Schweinehund spontan als zu anstrengend klassifiziert.

Übrigens gilt diese Regel nicht nur beim Sport. Auch Alltagsaufgaben oder die Motivation bei der Arbeit können gesteigert werden, wenn wir öfter Erfolgserlebnisse durch unsere Eigenmotivation haben. Das eine führt hier zu dem anderen. Wenn wir unser derzeitiges Ziel erreichen, sind wir automatisch motiviert für das nächste und übernächste Ziel.
So motiviert ihr mit dem Güner-Prinzip euren inneren Schweinehund. (Provisionslink)


Photo by Xan Griffin via Unsplash

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