Das sind die häufigsten Workout Fehler

Ihr treibt drei Mal die Woche Sport, versucht euch so weit es geht gesund zu ernähren und es klappt immer noch nicht mit der Traumfigur? Wer gerade erst angefangen hat ins Fitnessstudio zu gehen, oder im Allgemeinen eher weniger Erfahrung mit Fitnessprogrammen hat, der kann schnell das Gefühl bekommen, die eigenen Anstrengungen würden nichts bringen. Doch woran liegt das? Wir haben einmal die häufigsten Workout Fehler zusammengetragen und zeigen euch, wie ihr diese vermeiden könnt.

Vor dem Training

Einer der häufigsten Fehler vor dem Training ist es, das falsche Warm Up durchzuführen. Oder überhaupt kein Warm Up zu haben. Durch das Warmmachen am Anfang einer jeden Trainings-Session bereitet sich unser Körper auf den folgenden Sport vor. Ihr werdet aufmerksamer, was wiederrum Verletzungen vorbeugt und ihr lauft nicht so schnell Gefahr einen Muskelkater zu bekommen. Aber Warm Up ist eben nicht gleich Warm Up. Wichtig ist es, dass ihr ein abwechslungsreiches Aufwärm-Training macht und nicht einfach auf Autopiloten stellt. Variiert die benutzen Geräte und fordert euren Körper auch mal ein wenig. Außerdem solltet ihr einige Stretching-Übungen in die Aufwärmung mit einbeziehen, damit eure Gelenke und Muskeln optimal auf das folgende Training vorbereitet sind.

Während des Trainings

Sind dann erst einmal alle Sinne geschärft, kann es mit dem eigentlichen Training losgehen. Aber auch hier lauern einige Fehler, die euren Trainingserfolg mindern können. Wie auch beim Warm Up gilt: Die Mischung machts. Unsere Körper sind sehr gut darin, sich schnell an neue Herausforderungen und Belastungen zu gewöhnen. Wenn ihr also immer nur das gleiche Trainingsprogramm Woche für Woche durchführt, lauft ihr Gefahr, in eine Art Trott zu gelangen. Und das führt letztendlich zu deutlich weniger Erfolgen. Denn auch Muskeln suchen nach neuen, ungewohnten Aufgaben, damit sie sich entwickeln können. Ein Tipp, um nicht in einen Trott zu verfallen, wäre zum Beispiel immer wieder zwischen Eigenkörpergewichtstraining und Gerätetraining zu wechseln.

Gerade Anfänger haben aber auch öfter das Problem, dass sie sich zu sehr übernehmen. Sowohl bei den Gewichten, als auch bei den Wiederholungen. Wem es darum geht Muskeln aufzubauen, der sollte zunächst auf die richtige Ausführung der Übungen achten und sich bewusst auf diese konzentrieren. Übertreibt es außerdem nicht. Wenn ihr euch am Anfang zu viel zumutet, kann es passieren, dass ihr schnell unmotiviert werdet.

Nach dem Training

Nach dem Workout kann man sich schon mal was gönnen, richtig? Also gleich zu Hause auf die Couch und eine Pizza zum Abendbrot essen. Diese Taktik bringt leider nicht den gewünschten Erfolg. Zunächst braucht unser Körper nach einem anstrengenden Training eine Cool Down Phase, also eine Phase, in der wir ein wenig herunterschalten können. Das erreicht ihr durch lockere Übungen, oder erneutes Stretching. Ihr könnt wahlweise euch auch auf einem Laufband ein wenig „auslaufen“, bis euer Köper wieder ein wenig ruhiger wird. Danach ist die Ernährung tatsächlich entscheidend. Leere Fette wie in einer Pizza helfen den Muskeln nur wenig beim Wachsen. Am besten greift ihr nach einem anstrengenden Training eher zu Fisch und Hähnchen, sowie anderen proteinreichen Speisen.

Wenn ihr all diese Tipps beherzigt, sollte euer Sporterfolg schnell sichtbar sein. Seid aber nicht zu schnell enttäuscht. Unser Körper braucht auch seine Zeit, um Muskeln aufzubauen. Den Traumkörper gibt es nicht von heute auf morgen. Wenn ihr langfristige Erfolge sehen wollt, dürft ihr aber auch den Spaß am Sport nicht außen vorlassen. Denn unmotiviert das Workout zu absolvieren bringt auch nicht wirklich viel.


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