Smart, Smarter, Smoothie!

Wenn’s schön und fit forever macht! Wir geben einen Überblick darüber, was es mit dem Frucht- und Gemüserausch auf sich hat.

photo: http://gruenesmoothies.de

Foto: GrüneSmoothies.de

In immer mehr Haushalten wird morgens einer der teuren Hochleistungs-Mixer angeworfen und unter viel Brumm- und Häckselgeräuschen Pitcher mit sämigen Frucht- und Gemüsedrinks produziert. Ganz neu ist der Trend nicht, aber es scheint, dass in Deutschland die pflanzliche Flüssignahrung gerade wieder große Begeisterung auslöst. Selbst Lebemänner wie der Schauspieler Heiner Lauterbach schwören auf grüne Smoothies (“Forever Fit” Gräfe und Unze Verlag).

Mit Strunk und Stiel

Der klassische Smoothie ist ein Ganzfruchtgetränk aus Obst und Milchprodukten. Er besitzt eine cremige Konsistenz und enthält nicht nur den Saft einer Frucht, sondern auch deren Fruchtfleisch. Neben den bekannteren Frucht-Smoothies gibt es die sogenannten Grünen Smoothies. Diese bestehen mindestens zur Hälfte aus Blattgemüse und Kräutern. Insbesondere um sie hat sich ein wahrer Kult gebildet – seine Anhänger schwören auf die regenerierende und belebende Wirkung des Smoothies .

Frische Zutaten!

Noch gibt es in Deutschland keine lebensmittelrechtliche Definition für Smoothies. Deshalb kann man alles, was im Supermarktregal unter diesem Namen verkauft wird, getrost stehen lassen. Smoothies sind leicht selbst zu machen! Einfach morgens den Mixer anwerfen, einen Krug voller Vitamine produzieren und über den Tag verteilt genießen.

Für Fortgeschrittene: Grüne Smoothies

Für Anfänger sind Äpfel, Karotten, Bananen, Ananas, Zitrone, Leinöl gute erste Kandidaten für den Häcksler. Nach und nach kommt die Minze, der junge Spinat und anderes mildes Grünzeug dazu. Zum echten grünen Smoothie mit 50 Prozent Salat und Kräutern oder wie Brokkoli arbeitet man sich am besten in wohl dosierten Selbstversuchen vor. Rezepte als Inspirationen dazu gibt es jede Menge im Internet. Angeblich braucht es für die optimale Freisetzung der Nährstoffe einen Hochleistungsmixer, der allerdings nicht unter 300 Euro kostet! Dann vielleicht doch erstmal beim Nachbarn probe-smoothen.

Nicht übertreiben!

So begeisternd der Gesundheits-Flash sein kann: Nicht übertreiben! Der Körper muss sich auf die neue Rohkostflut einstellen. Insbesondere grüne Smoothies können ganz schön aggressiv sein. Wer die Flüssignahrung zum Abnehmen einsetzt (also Mahlzeiten dadurch ersetzt) wird schnell merken, wie stark der Verdauungstrakt zu Beginn mit der Neuerung zu arbeiten hat. Für alle anderen Smoothie-Fans übrigens folgender Hinweis: Was ihr da zusammenmixt, kann durchaus viele Kalorien haben!

Wer die wissenschaftlich empfohlenen fünf Obst- und Gemüseeinheiten über den Tag verteilt per Smoothie zu sich nimmt, tut seinem Körper sicher was Gutes. Sportler nutzen die Powerdrinks als Booster (ein bis zwei Stunden vor dem Training) oder als Post-Workout Shake (dann mit Eiweißpulver oder Quark ergänzt: siehe hier das kleine Tutorial von Fitness Trainerin Alex Hipwell). Es gibt viele Arten, wie du mit Smoothies deinem Leben einen Energie-Kick verpassen kannst. Mix it!

Umfassende Infos zum Smoothie-Kosmos (inklusive Workshops und Mixervergleich) gibt es hier:  http://gruenesmoothies.de