Slacklining – der spaßige Tiefseil-Akt

Auf die Seile, fertig, los! – Die Outdoor-Trendsportart Slacklinen, erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. Immer öfter sieht man Menschen im Park, die ein Band zwischen zwei Bäume spannen und sich im Balancieren üben.

“slackline“ (adapted) by Jakub Michankow (CC BY 2.0) via FlickrAuf einem elastischen Band in geringer Höhe das Gleichgewicht zu halten, klingt ja erstmal nicht besonders spektakulär. Man täuscht sich! Die ersten Anfänge sehen ganz schön besoffen aus.  Das liegt schlicht daran, dass das Gurtband lose oder schlaff (englisch: „slack“) gespannt ist. Eine wahre Herausforderung an Koordination und Gleichgewicht! Ohne das Zusammenspiel von Konzentration und Körperspannung läuft da nicht viel zusammen. Geübte Slackliner hingegen vollführen wahre Kunststücke auf dem elastischen Band. Also: üben, üben, üben!

Die Grundvoraussetzungen für das Slacken sind schnell geschaffen: am wichtigsten ist natürlich die Slackline. Ein Komplett-Slackline-Set mit Spannelement und Baumschutz, ist bereits ab 60 Euro erhältlich. Danach muss die Slackline an zwei festen Punkten (meistens Bäume) befestigt werden, in einem Abstand von rund zehn bis 15 Metern und einem halben Meter über dem Boden. Da aller Anfang bekanntlich schwer ist, empfiehlt sich ein weicher Untergrund, etwas Geduld und Spaß am Straucheln.

Slacklinen trainiert Gleichgewicht, Kraft und Konzentration und hat sich als eigenständiger Freizeitsport etabliert. Wir finden: ein Riesenspaß!


Teaser & Image “slackline“ (adapted) by Jakub Michankow (CC BY 2.0)